Senfcall.de

Privatsphäre respektierende Videokonferenzen

Neuigkeiten

Kleiner Transparenzbericht 2021

2022-01-24

Liebe Senfcallende,

das Jahr 2021 ist zu Ende. Im letzten Jahr hat sich bei Senfcall einiges geändert. In diesem Beitrag möchten wir Euch einen Rückblick auf unsere Erfolge geben und dies mit Zahlen garnieren.

Unser letzter Transparenzbericht entstand tatsächlich kurz vor einigen großen Ereignissen. Im Dezember letzten Jahres hatten wir bis dahin den Höchstand an 1117 Menschen, die zeitgleich Senfcall nutzten. Vermutlich sorgten die Schulschließungen dafür, dass wir am Montag nach den Weihnachtsferien einen neuen Rekord mit über 6000 gleichzeitigen Nutzer:innen aufstellten. Um dies abzufangen, mussten wir kurzfristig unsere Kapazitäten stark vergrößern. Der Ansturm war so groß, dass wir auch das Anlegen spontaner Meetings temporär deaktivieren mussten, jedoch nur für wenige Minuten. Mit der Entspannung der Corona-Lage über den Sommer nahm auch die Nutzung von Senfcall wieder ab, sodass wir Teile der neuen Server wieder abgestoßen haben. Dank der Ende 2021 erschienenen neuen BigBlueButton-Version 2.4, die erheblich effizienter arbeitet als die Vorgängerversionen, konnten wir die erneut gestiegene Nutzung im Winter 21/22 diesmal ohne zusätzliche Server bewältigen. Wir danken an dieser Stelle dem BigBlueButton-Team und allen Menschen, die Ende 2021 an unseren Lasttests teilgenommen haben.

Insgesamt wurden uns letztes Jahr über 15.500€ gespendet. Vielen Dank! Auch wenn unregelmäßig größere Ausgaben anfallen (beispielsweise eine Schulung für unseren Datenschutzbeauftragten oder die Konsultierung einer Rechtsanwältin, dazu weiter unten mehr), werden wir Senfcall bei gleichbleibenden monatlichen Kosten mit diesem Geld noch über ein Jahr lang betreiben können. Unsere Ausgaben im Jahr 2021 belaufen sich auf insgesamt circa 11.400€. Der Großteil der Ausgaben entfiel auf die Mietkosten der Server. Kleinere Kosten waren für die Bereitstellung der Telefoneinwahl und Rechtsberatung.

Der Grund für die Rechtsberatung war eine Anfrage des LKA Berlin. Aufgrund einer Strafanzeige wünschte das LKA Berlin die Herausgabe von Logdaten zu einem Usernamen, der wenige Tage vorher an einem Meeting teilgenommen hatte. Beim genutzten Videokonferenzserver war das Logging zu diesem Zeitpunkt deaktiviert, jedoch nicht beim Verwaltungsfrontend, wo die Logdaten zu diesem Zeitpunkt 7 Tage vorlagen und noch vorhanden waren. Die Anfrage, wie auch einige Folgeanfragen, waren rechtlich allerdings unzulässig. Erst auf eine Anfrage der Staatsanwaltschaft Berlin mussten (und durften) wir die Logdaten (IP-Adresse und Beitrittszeitpunkt zum Meeting) herausgeben. Die Aufbewahrungszeiten für unsere Logs liegen inzwischen bei nur noch 3 Tagen. Ein vollständiger Verzicht auf Logdateien wäre bei einer derartigen komplexen Software wie BigBlueButton nicht praktikabel.

Aufgrund der großen Spendenbereitschaft des letzten Jahres brauchen wir auf absehbare Zeit keine Spenden mehr und wünschen uns daher, dass eure Spenden anderen Projekten zugute kommen, die sie jetzt dringend brauchen. Wir veröffentlichen demnächst eine Liste mit Projekten – die unserer Meinung nach – Spenden sowohl gut einsetzen, als auch gut gebrauchen können.

Neben dem öffentlich über die Website verfügbaren Dienst bieten wir auf Anfrage auch Accounts zum Anlegen fester Räume an. Hierfür haben sich bislang fast 10.000 Menschen registriert.

Inzwischen bieten wir für gemeinnützige Vereine die Integration von Senfcall-Videokonferenzen in eigene Systeme an, inklusive Auftragsdatenverarbeitungsverträgen (AVV). Schaut für Infos hierzu gerne auf unserer Hilfeseite vorbei.

Das war ein kleiner Einblick in den Senf hinter den Kulissen.

Wir würzen allen ein frohes neues Jahr!
Euer Senfcall-Team

Telefoneinwahl voll funktionsfähig

2021-07-04

Hallo liebe Senfcallenden,

nach einigen Wochen im Testbetrieb können wir heute verkünden, dass sich die Telefoneinwahl inzwischen in einem stabilen Zustand befindet. Der Testbetrieb beförderte noch einige Fehler und Probleme zu Tage, die wir aber inzwischen behoben haben.

Damit kann ab jetzt Senfcall-Meetings zuverlässig auch per Telefon beigetreten werden. Sollten dennoch Ungereimtheiten mit der Telefoneinwahl auftreten, bitten wir darum, uns dies per E-Mail zu melden.

Für die Nutzung der Telefoneinwahl können Kosten entstehen, da es sich um reguläre Festnetznummern handelt.

Viel Senf beim Senfcallen!

Telefoneinwahl im Testbetrieb

2021-04-19

Hallo liebe Senfcallenden,

mit dem heutigen Montag beginnen wir den Roll-Out eines der am häufigsten gewünschten Features — der Telefoneinwahl! Der Roll-Out erfolgt nach und nach auf den Servern. Bis Ende der Woche sollte die Einwahl dann für alle Meetings verfügbar sein — bis dahin ist es ein wenig Glück, ob Euer Meeting schon dabei ist.

Soweit dies der Fall ist, werden die Einwahlnummer und die notwendige PIN ausschließlich den Moderator:innen zu Beginn eines Meetings im Chat angezeigt. Welche Nummer und welche PIN ein Meeting erhält, steht aus technischen Gründen leider erst nach Beginn des Meetings fest. Wir hoffen, hier in Zukunft eine bessere Lösung mit zentraler Rufnummer und vorgefertigten PINs anbieten zu können. Es ist derzeit allerdings noch unklar, wann das passiert.

Lastfest Postmortem

2021-04-17

Hallo & Hello liebe Senfcall-using-People,

[technical part in english below]

herzlichen Dank an alle, die am Donnerstag (15.4.) bei unserer Jubiläumsfeier a.k.a. dem Lastfest dabei waren. Wir haben die Betaversion von BigBlueButton 2.3 (beta-3) getestet und dabei zusammen einige Probleme und Verbesserungen gefunden. Gefreut hat uns insbesondere das große Interesse während der anschließenden Fragerunde. Im Folgenden möchten wir einige Details zu den technischen Erkenntnissen aufführen und da diese auch für andere BigBlueButton-Hoster interessant sind, wechseln wir nun auf Englisch.

[English part]

The server we used for stress testing is a Hetzner AX101 running Ubuntu Bionic and BigBlueButton 2.3 beta-3 (which has since been succeeded by a beta-4). The server has previously been used for several weeks in our production infrastructure (running BigBlueButton 2.2 on Ubuntu Xenial). For the stress test we reinstalled it from scratch and configured it using the following configuration:

We used this commit from infra.run's Ansible role as a basis.

  • We modified the configuration to use the maximum supported amount of parallel meteor nodejs processes in /etc/bigbluebutton/bbb-html5-with-roles.conf, since this process has been the major performance bottleneck for us in BigBlueButton 2.2.
  • We used a setup with three Kurento instances, which - at the time - was not supported by the ansible role. We therefore used a configuration created by Daniel Schreiber that utilizes a templated systemd unit in combination with a systemd target that requires all three Kurento instances. The unit file and configuration can be viewed here.
A screenshot of our Grafana. The Kurento load (read below) peak is clearly visible.

During the stress test, we monitored the server using our Grafana/Prometheus setup. Below, you can see the statistics produced by our prometheus exporter using this config.

This is the timeline of our test:

  • 20:15 We slowly let people in using the waiting room, as to not cause an overload situation in the beginning. All users had to join to Kurento's audio, because we disabled microphones for non-moderators at this point. A few moderator webcams were active. We gave a short introduction to the event and some info about our project and BigBlueButton, since many non-technical people were in the audience. We prepared users that they might lose the connection during the test and asked them to re-join a little while later in case they disconnect. Slightly more than 100 users participated in the stress test. This was constant throughout (save for situations where people lost their connection and rejoined) the complete session.

  • 20:58 Etherpad (shared notes) - We asked users to spam the shared notes.

  • 21:04 Freeswitch/speech - We gave users permission to use the microphone and asked them to all speak or make noise at the same time. This also means they disconnected from Kurento's audio and connected to Freeswitch.

  • 21:07 chat - We asked users to spam the chat.

  • 21:12 webcam - We asked all users to enable their webcams and not move. We did plan a second test where we would have asked users to move around in order to produce more traffic, however we did not do that since the first test gave catastrophic results already.

  • 21:18 whiteboard - We enabled the whiteboard and asked users to draw on it.

  • 21:22 mass reload - The previous test overloaded most/all clients (see below), forcing people to reload the page.

In the end, we tried using breakout rooms, but that did not work due to an error in the Ansible setup that has since been fixed. We unfortunately forgot testing this beforehand. Sorry!

What went well?

  • Chat was stable and performant in the load scenario. This is an improvement over 2.2.

  • Etherpad was laggy during the (completely unrealistic) load, but recovered well and seemed to employ some rate limiting.

  • Freeswitch was stable and handled the maximum load well without audio artifacts. The high CPU usage is expected and probably necessary, since it mixes every participant's stream (containing everyone else's audio, but not their own).

  • The Node.js/Meteor is no longer a performance bottleneck, reaching a maximum of 50% CPU usage for a single measurement and staying in single-digits or even below 1% most of the time. In our eyes, this is the most significant improvement over BigBlueButton 2.2 and will likely result in cheaper operational costs for us and other hosters, as server hardware can be used more efficiently.

What was doing badly?

  • Kurento-based audio and video was overwhelmed by the load. Users frequently reported issues connecting to the listen-only audio, and we had to abort the webcam test. At multiple points during that test, all users were disconnected from Kurento.

    The logs suggest that Kurento crashed because it could not create more threads.

    112310:2021-04-15T21:15:25,195438 28661 0x00007f49b19f0700   error glib                      GLib:0 ()  creating thread 'KmsLoop': Error creating thread: Resource temporarily unavailable
    

    As it is running as a systemd service, systemd's resource constraints apply. Systemd calculates the DefaultTasksMax property depending on the kernel's max. PID which defaults to 32768, and respectively 4915 for DefaultTasksMax as it is described in systemd's man page. From a look at Kurento's implementation it seems that it is spawning a new thread for each sending and receiving video stream which in turn equals approximately the square of the users in the session. This means that in our load test, if 71 participants tried to activate their video feed simultaneously the 4915 tasks were exhausted which seems plausible.

    The pid_max setting can be adjusted using sysctl up to 222:

    sysctl kernel.pid_max=4194304
    

    This results in a DefaultTasksMax of 18879 which can then be further increased in /etc/systemd/system.conf. It is necessary to test this again with these improved settings.

    Additionally, connecting to Kurento-based services often took very long, suggesting there may be some kind of bottleneck inside Kurento when multiple users establish connections at the same time. This problem also occurs in BigBlueButton 2.2.

  • The presenter's UI went blank (dark-blue background) while observing incoming poll results with many participants. They had to refresh the page, losing the poll results in the process. This was reproducible with increasingly lower numbers of participants. During the first attempt, it crashed at 96 poll responses. This problem needs further investigation, since the server log files are of no help.
  • The collaborative whiteboard drawing did not work. Users would see their own drawings in a slightly lighter color that usually indicates that the drawing is not yet complete. Users would not see everyone else's drawings until they refreshed the page. Since we had >100 people drawing excessively, this resulted in a huge lag when reloading the page, because everyone's drawings needed to be rendered initially. One moderator finally managed to erase the drawing and restrict whiteboard access again by switching from Firefox to Chromium, which apparently is slightly more resistant against this kind of extreme load. Afterwards, the meeting was usable again.

We are happy about the improvements over previous versions that BigBlueButton 2.3 offers. The absence of the Node.js bottleneck has the potential to drastically change the way this software is deployed, improving the economic and ecological footprint of BigBlueButton due to more efficient use of the server's hardware. There are also some improvements in BigBlueButton 2.3 such as the recording player, that are not relevant for Senfcall, since we disable the recording feature on our service. Last but not least, we hope the final 2.3 version will be released soon, as to not depend on Ubuntu Xenial past its end-of-life this month. To this end, we will continue working with the upstream and broader community to fix the issues that we observed, especially in regard to regressions over BigBlueButton 2.2.

We would like to thank:

  • Daniel Molkentin (infra.run) and Daniel Schreiber (TU Chemnitz) for their work on configuration management for BigBlueButton 2.3 using Ansible and Chef,

  • basisbit for coming up with the initial stress test concept last year,

  • the BigBlueButton developers for their open source video conferencing system,

  • our users, who made this possible with their participation and donations.

Senfcall feiert 1-jähriges Jubiläum

2021-04-15

Liebe Senfcallenden,

im April 2020 haben wir Senfcall gestartet. Nicht nur, um unseren Universitäten zu beweisen, dass mit Open-Source und geringen finanziellen Ressourcen allen ein tolles Konferenzsystem zur Verfügung gestellt werden kann - nein, auch um uns und euch datensparsame und kostenfreie Videokonferenzen zu ermöglichen.

Es ist ein Jahr später. Unsere Unis nutzen leider immer noch US-amerikanische Dienstleister. Dieser Teil hat also (noch) nicht ganz geklappt. Doch Senfcall nutzen mittlerweile täglich tausende Menschen, denen ihre Daten wichtig sind und die sich keine kritische Software auf ihren Rechnern installieren wollen.

Es war für uns ein sehr ereignisreiches Jahr mit vielen Eindrücken. Besonders beeindruckt hat uns unter anderem die enorme Spendenbereitschaft für unseren Dienst. Vielen Dank dafür.

Dieses ereignisreiche Jahr wollen wir mit euch feiern - mit einem Lastfest. Wir testen dabei mit euch die neueste BigBlueButton-Software, die sich derzeit im Betastadium befindet (Version 2.3). Außerdem werden wir euch exklusive Einblicke in Senfcall geben. Also ein klassischer Blick tief in den Senf. Denn wer wollte nicht immer schon mal wissen, wie ein ehrenamtliches Projekt von einem zusammengewürfelten Haufen Studis mit Senfhintergrund aussieht? ;)

Außerdem wollen wir, dass ihr eure Freund:innen mitbringt, und die wiederum deren Freund:innen, denn der Name Lastfest ist Programm. Wir wollen wissen, was die neue Version so kann und wie viele Menschen wir zeitgleich in einer Konferenz unterbringen können.

Unser Lastfest finden am 15.04.2021 um 20:15 statt. Zur Teilnahme geht ihr einfach auf https://party.senfcall.de.

Dieser Trailer ist auch auf PeerTube verfügbar.

Viele Grüße, euer Senfcall-Team

Senfcall gegen Corona

2021-04-12

Wir unterstützen die Bekämpfung des Corona-Virus und sprechen uns für effektive Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aus, bis eine ausreichende Impfung der Bevölkerung erreicht ist.

Wir distanzieren uns von Positionen, die die Corona-Pandemie leugnen oder verharmlosen und die grundsätzliche Wirksamkeit von Impfungen anzweifeln.

Es gilt weiterhin: Maske tragen! Abstand halten! Daheim bleiben! Senfcall nutzen!

Der Eichkat3r fliegt wie ein Superheld nach oben. In der hand hält er eine gelbe Spritze, er trägt einen gelben Umhang und auf seiner Brust prangt ein gelbes S, das aussieht, wie das Senfcall-Logo. Außerdem trägt der Impfkat3r natürlich eine grünliche OP-Maske. Der Impfkat3r ist übrigens der verkleidete Eichkat3r, aber pssst!

Der Bunsenfpräsident und Team mit Unterstützung des Impfkat3rs.

Senfcall testet motivierende Bedienelemente

2021-04-02

Liebe Senfcallenden,

über den gestrigen Tag hinweg haben wir einen großangelegten Test motivierender Geräusche durchgeführt, die beim betätigen der Senfcall-Bedienelemente abgespielt wurden. Mithilfe von 5 lernenenden Big-Data-Blockchains werden wir nun in den nächsten Tagen die optimale Sound-Senfperience entwickeln. Mit anderen Worten: April, April.

Wir dachten, in so ernsten Zeiten wäre der erste April eine gute Gelegenheit um die ein oder andere anstrengende Videokonferenz aufzulockern. Vielen Dank allen, die uns Geräusche von Akkuschraubern, Erdnussverzehr und Choreinlagen zugesendet haben. Wir hatten wahrscheinlich genauso viel Spaß beim Planen wie ihr beim überrascht werden.

Viele Grüße, euer Senfcall-Team

Senfcall Wartung am 21. März

2021-03-20

Am 21. März von 1:00 bis 3:00 Nachts werden wir Wartungsarbeiten an unseren Servern durchführen. Daher wird Senfcall nicht verfügbar sein, während wir damit beschäftigt sind. Noch laufende Meetings werden informiert und kurz darauf beendet.

Viele Grüße,
euer Senfcall-Team

Verstärkte DDOS-Angriffe auf Senfcall

2021-02-17

Liebe Senfcall-Nutzenden,

wie einige von Euch leider schon mitbekommen haben, gab es in den vergangenen zwei Tagen mehrfach Probleme mit der Erreichbarkeit unseres Services am Vormittag. Der Grund dafür war eine massive Zunahme sogenannter DDOS-Angriffe gegen unsere Server.

Dabei werden unsere Server mit einer großen Menge sinnloser Anfragen bombardiert, die in der Folge die Leitungen komplett auslasten, sodass legitime Datenpakete, also die Eurer Senfcall-Meetings, nur noch teilweise durchkommen. Der Ursprung dieser Anfragen sind dabei in der Regel große Zahlen unsichere Computer und andere Server im Internet, die von Kriminellen mit Hilfe von Schadsoftware dafür missbraucht werden, diese Angriffe durchzuführen. Diese Kriminellen verkaufen das zeitweise Lahmlegen von Webseiten quasi als Dienstleistung.

Da die Angreifer:innen die Angriffe nun nicht selbst durchführen, sondern aus Sicht unserer Server eine Vielzahl von Geräten „zufällig“ zur gleichen Zeit sinnlose Anfragen sendet, ist technisch nicht ohne weiteres identifizierbar, wer uns hier angreift.

Wir haben in den vergangenen Monaten bereits mehrfach mit DDOS-Angriffen zu tun gehabt, und konnten in der Regel technische Maßnahmen ergreifen, um negative Auswirkungen zu vermeiden. Allerdings sind wir nun an dem Punkt angelangt, wo weitere effektive technische Maßnahmen extrem arbeitsaufwändig und teuer würden.

Aufgrund der Zeitpunkte, zu denen die Angriffe erfolgen, im Vormittagszeitraum, gehen wir davon aus, dass die Angriffe das Stören von Schulunterricht zum Ziel haben und die Täter:innen daher im Kreise der Schüler:innen zu suchen sind.

Bei Senfcall handelt es sich um ein spendenfinanziertes Projekt von Ehrenamtlichen. Das Katz- und Maus-Spiel hat einen Punkt erreicht, wo der zeitliche und finanzielle Aufwand zum Abwenden der DDOS-Angriffe das für uns tolerable Maß überschritten hat.

Es handelt sich um digitalen Vandalismus gegen eine Infrastruktur, die täglich von tausenden Menschen zu unterschiedlichen Zwecken genutzt wird. Dass alle diese Menschen jetzt in ihrem Pandemie-Alltag eingeschränkt werden sollen, und wir, um uns Gegenmaßnahmen zu überlegen, unsere Freizeit investieren und Eure Spendengelder für Schutzmaßnahmen verbrennen müssen, halten wir für untragbar.

Wir möchten Euch bitten, Euch solidarisch zu zeigen. Solltet ihr die Täter:innen kennen, dann wendet euch vertrauensvoll an uns.

Das Senfcall-Team
Computerwerk Darmstadt e.V.

Großer Andrang auf Senfcall

2021-01-18

Liebe Senfcallenden,

Zu Beginn letzter Woche stieg die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer*innen auf Senfcall auf ein Vielfaches an. Am Dienstag zählten wir zu Spitzenzeiten an die 6000 gleichzeitige Videokonferenz-Teilnehmende. Noch vor Beginn des neuen Jahres hätte dies Senfcall vermutlich zum Erliegen gebracht. Doch das Senfcall-Team hat die letzte Woche hart daran gearbeitet, Senfcall für so viele Menschen wie möglich und in gewohnt würziger Qualität bereitzustellen.

So mussten wir lediglich für insgesamt 30 Minuten das Erstellen neuer Konferenzräume abschalten, damit die laufenden Sitzungen nicht unterbrochen wurden. Ein einzelner unserer Server, deren Zahl zwischenzeitlich auf 25 Stück erhöht werden musste, fiel einem technischen Defekt zum Opfer, daher mussten die davon betroffenen Meetings neu gestartet werden. Für die Unannehmlichkeiten die dies bereitet hat, bitten wir um Verständnis.

Mittlerweile haben wir neue Kapazitäten hinzugeschaltet und einige Verbesserungen an unserem System vorgenommen, sodass wir hoffen, dem Ansturm diese Woche entspannter zu begegnen. Die letzte Woche hat uns, neben viel Zeit und Schlaf, auch mehr Geld gekostet, als wir letztes Jahr noch erwartet hatten. Noch haben wir genügend Reserven um Senfcall noch bis in den Sommer mit dieser Anzahl an Nutzenden weiter zu betreiben. Wir haben uns jedoch entschieden, unsere Spendenseite wieder etwas zugänglicher zu machen und auch unsere Betterplace-Kampagne wieder eröffnet. Es gilt aber weiterhin, dass wir nicht an akuter Geldnot leiden.

Ein erfreulicher Nebeneffekt des Ansturms war ein wenig Medienecho. So berichtete die Frankfurter Rundschau über den plötzlichen Nutzungszuwachs und wir wurden per Senfcall auf rheinmaintv zu einem Interview bei Rhein Main im Blick zugeschaltet.

Wir bedanken uns für das Vertrauen in unseren Dienst und die aufregenden Erlebnisse. Euer Senfcall-Team

Kleiner Transparenzbericht

2021-01-06

Liebe Senfcallende,

das Jahr 2020 ist zu Ende. Seit dem Start im März ist Senfcall deutlich gewachsen. In diesem Beitrag möchten wir Euch einen Rückblick auf unsere Erfolge geben und dies mit Zahlen garnieren.

Wir haben Senfcall im März gestartet, um eine datenschutzfreundliche Alternative für Videokonferenzen zu schaffen. Es begann mit zwei Servern, die wir noch aus eigener Tasche bezahlten. Dort installierten wir die Open-Source-Videokonferenzsoftware BigBlueButton™ (BBB), die den Kern von Senfcall bildet. Der eine Server diente zunächst für das Testen und anpassen neuer Versionen, während der andere bereits produktiv genutzt wurde. Nach erfolgreichen Tests, starteten wir im Mai eine Spendenkampagne, die innerhalb von knapp vier Wochen ihr Ziel von 4000€ erreichte.

Screenshot unserer Betterplace-Kampagne, die ihr Ziel erreicht hat.

Mit diesem Geld konnten wir unsere Hardware bis Ende des Jahres sukzessive aufstocken und damit der erhöhten Nachfrage gerecht werden. Mittlerweile haben wir etwa 450€ an monatlichen Kosten, der größte Teil davon entfällt auf die BigBlueButton™ Server, auf denen die eigentlichen Videokonferenzen stattfinden. Circa 100€ kosten die virtuellen Server, die wir für unsere Website, die Lastverteilung, Tests und Entwicklungszwecke verwenden.

Insgesamt wurden uns letztes Jahr über 8800€ gespendet. Vielen Dank! Auch wenn unregelmäßig größere Ausgaben anfallen, (beispielsweise eine Schulung für unseren Datenschutzbeauftragten oder die Konsultierung einer Rechtsanwält*in), werden wir Senfcall mit diesem Geld noch über ein Jahr lang betreiben können. Unsere Ausgaben im Jahr 2020 belaufen sich auf insgesamt circa 1800€.

Wir benötigen deshalb auf absehbare Zeit keine Spenden mehr und wünschen uns daher, dass eure Spenden anderen Projekten zugute kommen, die sie jetzt dringend brauchen.

Viele Nutzungsstatistiken können wir nicht veröffentlichen, weil wir sie nicht haben und auch gar nicht haben wollen. Wir können zum Beispiel nicht eindeutig sagen, wieviele Menschen bisher Senfcall genutzt haben. Wir können jedoch sehen, wieviele Endgeräte zu einem Zeitpunkt gleichzeitig mit unseren Servern verbunden sind. Über das Jahr 2020 hinweg ist ein Aufwärtstrend zu beobachten. Deutlich erkennbar sind sprunghafte Anstiege der Nutzungszahlen Anfang November und in der Woche vor Weihnachten. Die bisher höchste Zahl gleichzeitiger Nutzer*innen haben wir am 16.12.2020 verzeichnet: An diesem Vormittag nutzten 1117 Menschen gleichzeitig Senfcall.

Aus den Daten unseres Hosters entnehmen wir, dass unsere Nutzer*innen im Jahr 2020 insgesamt etwas über 93 Terabyte Senf an Videokonferenzen in die Leitungen gepresst haben.

Die Traffic-Statistik von Mai 2020 bis Ende des Jahres. Im Sommer ist die Kurve noch recht flach, aber ab Oktober und November steigt es kräftig an. Der meiste Traffic ist outgoing.

Neben dem öffentlich über die Website verfügbaren Dienst bieten wir auf Anfrage auch Accounts zum Anlegen fester Räume an. Hierfür haben sich bislang 560 Menschen registriert.

Das war ein kleiner Einblick in den Senf hinter den Kulissen.

Wir würzen allen ein frohes neues Jahr!
Euer Senfcall-Team

Die Weihnachtsansprache des Bunsenfpräsidenten

2020-12-24

Dieses Video ist auch auf PeerTube verfügbar.

Transkript der Weihnachtsansprache

Das Senfcall-Logo wird auf schwarzem Grund gezeigt.

Off-Stimme: Sie hören die Weihnachtsansprache des Bunsenfpräsidenten.

Ansicht einer BigBlueButton-Konferenz mit einem Teilnehmer namens „Bunsenfpräsident“ und einem anderen mit dem Namen „Senfchord“, der durchgängig „Leise rieselt der Senf“ auf einer Orgel spielt. Das Video des Bunsenfpräsidenten wird auf Vollbild vergrößert, man hört die Orgel leise weiter. Der Busenfpräsident trägt einen Anzug mit Krawatte, Brille, lange offene Haare und einen Dreitagebart. Er setzt sich hin.

Bunsenfpräsident: Guten Abend, aus dem Internet.

Ja, es ist wieder Weihnachten geworden.

In dieser festlichen Zeit wünschen sich viele Nähe und Geborgenheit. Doch in diesem Jahr ist so manches anders. Wir können nur wenige Freunde und Verwandte besuchen, weil wir sie und uns selbst schützen wollen.

Um so wichtiger ist es, die Last der Trennung zu mildern, wo möglich. Videokonferenzen bauen Brücken zwischen Partner*innen, Familien und Freunden. Sie ersetzen Berührung nicht — und doch, übertragen sie einen Schimmer der menschlichen Wärme, die wir füreinander empfinden. Eine Wärme, die nur notdürftig durch das Brennen scharfen Senfes ersetzbar ist.

Eine Wärme jedoch, die uns, neben dem unermüdlichen Einsatz der vielen, oft übersehenen Held*innen des Alltags, weiter durchhalten lässt.

Seit April diesen Jahres betreiben wir Senfcall, um Ihnen zu ermöglichen, diese intimen Momente miteinander zu teilen, ohne sich über Geld, Privatsphäre oder komplizierte Benutzeroberflächen Gedanken machen zu müssen. Wir sind froh, dass wir durch unser Engagement einen bescheidenen Beitrag zu dieser großen Herausforderung leisten dürfen.

Seit April ist das Team von Ehrenamtlichen hinter Senfcall auf über 10 Personen angewachsen. Und auch diejenigen, die Senfcall täglich nutzen, sind mehr geworden. So haben letzte Woche zu Höchstzeiten über 1200 Menschen gleichzeitig miteinander gesenft. Wie viele unterschiedliche Menschen insgesamt Senfcall nutzen, können wir nur erahnen. Für uns ist Ihre Privatsphäre wichtiger, als schöne Statistiken.

Zu Beginn bestand Senfcall nur aus einem Server, den wir gleich einem Senfkorn in einem fruchtbaren Rechenzentrum säten. Kunde verbreitete sich von dem kleinen Sprößling, aus dem nun ein Cluster mit 6 Servern und Lastverteilung erwachsen ist. Jenen Sprößling hegen und pflegen wir nun mit 400€ im Monat. Ein Betrag, den wir dank Ihrer großzügen Spenden noch mühelos bis zum Ende des nächsten Jahres decken können.

Im Namen des ganzen Teams möchte ich Ihnen sagen: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank auch all jenen Entwickler*innen auf der ganzen Welt, die mit Ihrer Arbeit an der Open-Source-Software BigBlueButton diese Plattform möglich gemacht haben.

Ebenso möchten wir all jenen danken, die uns durch persönliche Empfehlungen, Anregungen und freundliche Worte unterstützt haben. Auch an uns ist dieses Jahr nicht spurlos vorbeigegangen. Doch Ihre Bestätigung hat uns die Kraft gegeben, uns weiter Nacht für Nacht um die Ohren zu schlagen, denn tagsüber hätten die Wartungsarbeiten ja Ihre Videokonferenzen gestört.

Wir möchten sie aber dennoch bitten: Spenden Sie uns vorerst nicht mehr. Es gibt in diesen Tagen viele wichtige Projekte und Initiativen, die ihr Geld dringender benötigen. Und wir versprechen Ihnen: Wenn uns die Senfvorräte ausgehen, melden wir uns wieder. Auch wenn wir noch einige Ausgaben für rechtliche Beratung und Schulung planen, werden die 7000€, die bisher eingegangen sind, auf absehbare Zeit ausreichen.

Wenn wir Sie bis jetzt nicht davon abbringen konnten, dann spenden sie doch unserem Trägerverein. Das Computerwerk Darmstadt e.V. verschenkt seit über 5 Jahren reparierte und recyclete Rechner an Bedürftige und unterstützt andere gemeinnützige Organisationen. Auch befreundete Vereine in ihrer Umgebung tun dies. Wenn Sie einer dieser Organisationen spenden, geben Sie anderen Menschen die Möglichkeit, an Videokonferenzen teilzunehmen.

Zum Abschluss, wollen wir unseren Blick nach vorne richten. Die Bereitstellung von Auftragsdatenverarbeitungsverträgen steht auf unserer Agenda für das kommende Jahr. Auch die Anbindung der Telefoneinwahl ist schon seit längerem ein viel geäußerter Wunsch. Die Größe, auf die Senfcall mittlerweile angewachsen ist, und unser Anspruch, die Verwendung so einfach wie möglich zu gestalten, stellen uns dabei vor manche technische Herausforderung.

Aber wir sind jetzt so weit gekommen, das schaffen wir auch noch.

Der Bunsenfpräsident taucht eine Karotte in Senf und beißt ab. Er spricht dann mit vollem Mund weiter.

Bunsenfpräsident:Bleiben Sie würzig.

Der Bunsenfpräsident isst weiter an seiner Karotte. Die Musik endet. Irgendwann blickt der Bunsenfpräsident irritiert umher.

Bunsenfpräsident: Kann ich jetzt gehen? Ja? Ok.

Niemand hat geantwortet, und der Bunsenfpräsident verlässt das Bild.

Senfcall ist nun auch auf Englisch verfügbar

2020-11-26

Wir haben unsere gesamte Website übersetzt, sodass so gut wie alle unsere Informationen nun auch auf Englisch abrufbar sind. Zur englischen Version unserer Seite geht es hier.
Weiterhin gilt: Die Sprache innerhalb der Meetings wird durch die eingestellte Standardsprache des Browsers festgelegt.

Viele Grüße,
euer Senfcall-Team

EU-Ministerrat plant Verbot sicherer Verschlüsselung

2020-11-17

Liebe Senfcallende,

heute wollen wir uns mit einem wichtigen Anliegen an Euch wenden.

Laut einem Bericht des ORF haben sich die Regierungen der EU-Staaten auf ein Verbot sicherer Verschlüsselung geeinigt. Dabei soll das EU-Parlament möglicherweise umgangen werden. Als Anlass dient der Terroranschlag von Wien — auch wenn es nach Informationen des ORF keinen Anlass zur Annahme gibt, dass fehlende Befugnisse zur digitalen Überwachung den Anschlag möglich gemacht hätten. Neben dem ORF berichten auch die taz, das IT-Magazin heise online sowie netzpolitik.org.

Branchenverbände und NGOs äußern sich kritisch zu diesem Vorhaben. Das Forum der InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung fasst das Problem wie folgt zusammen: "Maßnahmen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung um einen Generalschlüssel erweitern, führen zwangsläufig zu unsicherer Verschlüsselung, denn das Ende-zu-Ende-Prinzip wird durch die Zugriffsmöglichkeit Dritter unterminiert. Es ist schlicht mathematisch unmöglich, Verschlüsselung zugleich tatsächlich sicher und behördlich abhörbar zu gestalten, denn es gibt aus Sicht der Kryptographie keine „guten“ oder „schlechten“ Angreiferinnen."

Eine Übersicht über viele Stellungnahmen hat Digitalcourage zusammengestellt .

Wir betreiben Senfcall in unserer Freizeit mit dem Ziel, digitale Kommunikation unkompliziert, unabhängig und sicher möglich zu machen. Deshalb ist es uns wichtig, dass möglichst viele Menschen von dieser politischen Entwicklung erfahren. Wir haben uns dafür entschieden, eine Vorschaltseite zu erstellen, die euch beim Besuch unserer Startseite und beim Erstellen eines Meetings auf die aktuelle Situation hinweist.

Bitte nehmt euch ein paar Minuten für die verlinkten Seiten und informiert eure Freunde und Bekannten.

Viele Grüße, euer Senfcall Team

Senfcall im Chaosradio

2020-06-29

Das Chaosradio hat letztes Wochenende eine neue Sendung veröffentlicht. Thema dieses mal: Videokonferenzen ohne Cloud. Wer sich für technische Hintergründe rund um Open-Source-Videokonferenzen interessiert, kann hier gerne mal reinhören!

Mit dabei war auch unser Team-Mitglied basisbit und hat unseren Senf dazugegeben.

Senfcall erreicht Spendenziel

2020-06-27

Liebe Senfcallende,

vielen Dank für die vielen großzügigen Spenden, die wir erhalten haben! Dank eurer Hilfe sind wir zuversichtlich, dass wir Senfcall bis mindestens Ende 2020 betreiben können.

Viele von euch fragen sich sicher auch, ob und wie es danach weitergehen wird. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir das auch noch nicht so genau. Sicher ist, dass wir hochmotiviert sind, Senfcall weiter auszubauen und zu verbessern. Mit eurem Beitrag habt ihr uns aber erstmal eine Verschnaufpause gegönnt, die wir dazu nutzen werden, ein langfristiges Konzept für Senfcall zu entwickeln. Senfcall ist nicht das einzige Projekt, das in dieser Zeit finanzielle Unterstützung braucht. Wenn wir jetzt weiter Spenden sammeln würden, dann würde auch weniger Geld für diese anderen Projekte zur Verfügung stehen. Solange wir noch nicht entschieden haben, wie Senfcall weiter betrieben wird, wollen wir auch keine weiteren Spenden sammeln, die an anderer Stelle viel sinnvoller wären. Deshalb haben wir auf Betterplace keine Folgekampagne eingestellt. Wer unbedingt möchte, kann immer noch per Überweisung spenden.

Wir danken Euch für eure Unterstützung sowie Euer Vertrauen und wünschen Euch weiterhin Gesundheit und fröhliche, unanstrengende Videokonferenzen!

Euer Senfcall-Team

Interview mit Radio Z Nürnberg

2020-05-18

Das freie Radio Z aus Nürnberg hat uns eingeladen ein bisschen über unser Projekt zu erzählen. Dabei konnten wir einen spannenden Einblick in unsere aktuellen Nutzungszahlen geben und welche Probleme bei bekannten kommerziellen Videokonferenz-Anbietern bestehen, die wir versuchen mit Senfcall zu lösen. Viel Spaß beim lauschen auf der Website von Radio Z!

Tipp:

Wenn ihr selbst ein freies Radio betreibt, könnt ihr das Interview bei euch senden. Über die Austauschplattform der freien Radios könnt ihr es herunterladen.

Senfcall im Deutschlandfunk

2020-05-09

Liebe Senfcallende,

der Deutschlandfunk hat uns zur Sendung "Computer und Kommunikation" eingeladen. Dort durften wir Senfcall vorstellen, als Alternative zu großen US-Anbietern und einen kleinen Einblick geben, wie wir Senfcall gemacht haben und wie es weitergeht. Das, im DLF-Webradio verfügbare Interview, haben wir natürlich über Senfcall geführt. #PhysicalDistancing

Dort könnt ihr ebenfalls die ganze Sendung zu Open-Source-Angebote für Videokonferenzen nachhören.

Euer Senfcall-Team

Richtigstellung zum Beitrag: Das Computerwerk Darmstadt e.V. besteht bereits seit 2014. Es sammelt alte Computer und bereitet sie wieder auf um sie an bedürftige und gemeinnützige Organisationen zu verschenken. Die Menschen hinter Senfcall sind zum größten Teil Mitglieder des Computerwerk Darmstadt e.V., die Trägerschaft des Projekts wurde jedoch vom Verein freundlicherweise übernommen. Der Hauptzweck des Vereins bleibt von der Trägerschaft unberührt.

Senfcall.de ist gestartet!

2020-05-02

Es geht los! Unser Angebot für kostenlose und private Videokonferenzen ist im offenen Beta-Test.

Was das heißt?

Du kannst ab jetzt über den Knopf "Meeting starten" rechts oben unseren Service ohne Anmeldung ausprobieren.

Wir freuen uns darauf, dich auf Senfcall willkommen zu heißen und freuen uns über jedes Feedback. Schau also einfach mal auf unserer Hilfe-Seite vorbei, wenn du Fragen oder Probleme hast.

Viel Spaß mit Senfcall - Bleib würzig!